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Honig, wir Menschen nutzen ihn seit Jahrtausenden. Doch nicht nur zum Essen, auch für die medizinische Nutzung kommt Honig zur Anwendung. Dabei sind wir Deutschen Weltmeister im Honigkonsum, rund ein Kilogramm ist jeder Deutsche pro Jahr.
Qualitätsunterschiede gibt es dabei sehr grosse, doch egal ob man ihn mit Biosiegel oder ohne kauft, fast immer ist es kein Honig so wie ihn die Bienen erzeugen, sondern ein Mischprodukt. Der überwiegende Teil des Honigs, 800 Gramm von dem 1 Kilogramm werden aus dem Ausland importiert. Bei Bio- ebenso wie bei konventionellen Honig.
Nur der geringste Teil stammt direkt vom Imker und selbst dort kaufen viele handelstüchtige Imker Honig zu.

Doch es geht um die Importe. Grosse Lieferländer sind neben Südamerika und Kanada, auch China und Australien.
Ich will jetzt gar nicht über die gentechnisch veränderten Pollen schreiben, der bei dem argentinischen Honig leicht enthalten sein kann, denn im Land des Gensojaanbaues fliegen auch die Pollen weit.
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Rund eine Woche ist das Urteil alt, das die bisherige Auffassung im Bereich der Beurteilung von Beimengungen von gentechnisch veränderten Pollen in Honig betrifft. Seit vielen Jahren wird Honig verkauf in dem Pollen enthalten sind, die auch veränderte Eiweise enthalten.
Nun ging es speziell darum, ob ein derartiger Honig eine eigene Zulassung in der EU benötigt. Nach der Auffassung des Generalanwaltes beim EuGH fällt dagegen Honig mit Polleneinträgen von gentechnisch veränderten Pflanzen unter das Gentechnikrecht und dieser Argumentation ist das Gericht in weiten Teilen gefolgt.

Doch was bedeutet dies? weiter lesen