Mal kurz nachgedacht
Tunesien revoltierte, in Ägypten ist es nicht mehr aufzuhalten und ob der Jemen und weitere Länder folgen ist nicht wirklich unwahrscheinlich.
Aber was passierte da?
In Ländern die jahrelang für Argumentationen rund um den Islam und auch für die Islamisten im Westen herhalten mussten?
Ein Jahrzehnt wurde bestimmt von den Argumentationen für die Samuel Phillips Huntington in seien Buch von 1996 “The Clash of Civilizations” (Kampf der Kulturen) aufzeigte und die die Supermacht USA zu weltweiten Aktionen verleitete, die nicht nur Ansehen und Billiarden von Dollars kosteten, sondern auch viele Tote und letztendlich auch die Vormachtstellung dieser einst stolzen Weltmacht.
Hätten sie alle Recht gehabt, die den Kampf der Kulturen, der Religionen prophezeiten haben, würde heute in Ägypten nicht Seite an Seite gegen ein diktatorisches und ungerechtes System gekämpft-genauer friedlich protestiert, sondern würden die gesellschaftlichen Gruppen dort gegeneinander zu Felde ziehen. Und das ganz ohne den reformierten Islam, der lange als Grundlage für einen Wandel als Forderung im Raum stand.
Die junge Bevölkerung dort ist viel mehr Weltbürger als es die westlichen Machtstrategen dachten, weiter lesen



