#bpress
HI!
Wieder ein Piratenwochenende rum. Eines das sicher lange in Erinnerung bleibt. War gut euch alle wieder zu sehen und auch die Neuen unter uns kennen zu lernen. Klasse Leute sind da mit-dabei.
Ihr habt es erlebt, wie die Veranstaltung verlief. Anders als geplant. Nach den beiden Rücktritten am Freitag im Pressebereich, nach all den scheinbar noch nicht zusammen gepuzzelten Interessen von BuVo, neuer SG, Harten Kern und den alten AG Presseresten den Ländern…
Man, wir sind Piraten. Muss das eigentlich immer sein? Klar. Wir sind wir, doch wir sollten zusammen die Sache weiter bringen. Wir sind echt verdammt weit gekommen in den letzten 3 Jahren. Und jetzt es geht richtig los.
Habt Mut, lasst uns zusammen die Arbeit machen. Single points of failure, auch wenns mal 2 oder 3 sind sollten wir uns nicht mehr leisten. Und was am Sonntag nachmittag im Kreis stehend ablief, die Giftigkeit der Ausdrucksweise, die Dornen die stacheln, das brauchen wir Piraten nicht. Diese Haltung ist gegen unsere Ansprüche bessere Politik zu machen, mit nehm besseren Stil. Sie ist unerträglich.
Was wir uns aber leisten sollten, ist ne Zusammenarbeit bei der zu erledigenden Arbeit. Wir sollten Mut haben unsere Grundsätze auf unsere Arbeit anzuwenden. Das können wir, da sind wir stark und gut.
Warum brauchen wir Grenzen?
Grenzen zwischen denen, die dürfen, die können, die machen und denen die dann zuschauen müssen. Wollen wir das?
Warum begreifen wir uns nicht (wieder) als die Piraten die zusammen den Mistladen Deutschland, –na ich geh einfach mal weiter–, den Internationalen, entmisten wollen, indem wir offen und miteinander die dafür notwendigen Dinge erarbeiten?
Ganz ehrlich, mir ist ne Bild oder Spon egal. Sollen sie bei unserer Arbeit zusehen, denn dafür stehen wir ja auch in der Politik. Warum ein Hinterzimmer als Schreibstube?
Woher kommt diese Angst?
Wir brauchen Vertrauen, zu allererst in uns selbst.
Lasst sie doch nen Skandal stricken, wenn wir mal mit ner nicht von Anfang an geglückt formulierter PM loslegen und diese erst step by step optimieren. Lasst sie doch einfach zusehen, welches Thema wir verwerfen, weils noch nicht klar ist, wie wir uns positionieren oder ob wir uns alle schon dazu einig sind.
Wir leben, wir denken, das darf man gerne von uns wissen, –und erleben. Mit-erleben.
Was soll schon passieren?
Und was brauchen wir dafür?
Ein paar Regeln klar, doch die werden wachsen und die paar nötigen Vorgaben am Anfang passen sich an die Erfordernisse der Praxis sowieso an.
Wir müssen jetzt nämlich liefern, und das Produkt, die andere Politik, die passiert nicht von alleine. Die macht auch kein Vorstand, keine Delegierte, sondern wir alle.
Wenn wir das bei den PMs nicht hinbekommen, wie soll das in den Parlamenten klappen?
Ist nichts anderes als bei dem Presseding, nur vielfältiger und dazu noch miteinander verwoben. Da wäre ne breit aufgestellte Pressearbeit ein nettes Übungsobjekt, ein Muster oder Modell für die thematische Zusammenarbeit unserer Mandatsträger mit der Basis die sich um die thematische Arbeit kümmert.
Also, lasst uns tolle Pressearbeit machen, mit-einander, lasst und unsere Qualitäten zusammen in die Pads fliesen und toleriert mal auch etwas Trollerei auf der ML.


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