Netzsperre für Karl Theodor von und zu Googleberg

Ist schon spannend was da in letzten Wochen gegen Teflon- Theo aufgefahren wird. Die Feldpost- Affäre mit den vermutlich in Darmstadt untersuchten Sendungen an die Soldaten und jetzt sein Doktorarbeit.
Frisch von der Flucht ins Kriegsgebiet wieder heimgekommen gekommen, ab zur Abendsitzung zur Strategievermittlung bei der Kanzlerin und dann weiter zur Presse. Nein nicht wirklich zu der Presse, nur zu den wenigen geladenen handverlesenen Vertretern. Heute Mittag schloss er dabei seinen Rücktritt aus, leugnete das Plagiat, er gestand jodoch Fehler ein und auf seinen Briefpapier hat er bereits den Doktortitel gestrichen.

Wie er allerdings da wieder raus kommen will bleibt unklar. Methode aussitzen klappt nicht immer.
Die ersten Maßnahmen dazu wurden schon getroffen und der Tod zweier weiterer Soldaten heute hilft dabei mit.
Früher hörte man immer mal den Spruch: „Zufälle gibt’s die gibt’s gar nicht.“

Doch wer auf solch hohen Ross sitzt wie ein Herr von und zu Googleberg, der die moralische Instanz in Person seit seinem gegelten raketenartigen Aufstieg verkörperte hat jetzt nicht nur einige Kratzer abbekommen. Auch keinen Blechschaden, sondern einen kapitalen Motorschaden.
Inzwischen ist es offensichtlich und für jeden Internet- fähigen Bürger nachprüfbar.
Es wurde ohne den wissenschaftlichen Grundsatz zu beachten an maßgeblichen Stellen der Arbeit dreist kopiert.
Da hilft auch der Druck auf die Tränendrüse nicht, dass er als junger Vater und als frisch gewählter Abgeordneter in nächtelanger Arbeit die Dissertation selbst schrieb.
Doch auch die schützende Hand der Kanzlerin und das Schließen der politischen Reihen hilft nicht. Die Schützenhilfe von den Soldaten dabei zu strapazieren und der Truppenbesuch im Kriegsgebiet zeigt all zu deutlich, dass da noch mehr dran ist, als bisher gemutmasst wird.
Hat er die Arbeit vielleicht sogar von einem freiherrlichen Ghostwriter im Schlosskeller verfassen lassen? Die Vermutung liegt nahe.
Ob das jedoch jemals so klar werden wird ist zu bezweifeln, denn er wurde für Höheres auserkoren. Da darf diese Lappalie, die es für diese Kreise ist, nicht dazwischen funken.

So werden die taktischen Spielchen der Truppe mit der Öffentlichkeit, mit den Medien uns ein Schauspiel aufführen, welches wir besonders hinter den hellen Scheinwerfern des Bühnenlichtes betrachten sollten!

Was jedoch nicht untergehen sollte sind die lieben Parteifreunde die Doktor Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg nun schützen. Ist gar nicht so lange her, dass die selben Kollegen das Verletzen von Urheberrechten mit Raub, mit Schwerkriminalität gleichsetzen und sogar für Jugendliche drastisches Maßnahmen gegen deren Kopiergelüste forderten.
Wie wäre es mit einer Internetsperre für den Herrn Minister? Stand das nicht in Ihrem Wahlprogramm Herr Minister?
Gehen Sie doch mal mit gutem Beispiel voraus!