aGSM – Das alternative Mobilfunkkonzept zur wirtschaftlich tragbaren Fortentwicklung der bestehenden GSM- Netze.

von Bernd Schreiner, stoppschild.de
25. März 2004

aGSM – reduziert die Belastung mit Mikrowellenstrahlung für die Handynutzer ebenso wie für die Anwohner bisheriger Sendestationen.

Wie kann die Belastung von Anwohnern und Nutzern gesenkt werden?

Die Anwohner, sowie alle Nutzer leben in dem grünen Bereich der unten folgenden Grafik. Sie bassiert auf der Ausbreitungseigenschaften von Wellen im Raum, deren Intensität im Quadrat der Entfernung abnimmt.
Daraus folgt, dass im Bereich der Strahlenquelle/ Senders die Strahlung am höchsten ist, wesentlich höher als für den Handybetrieb nötig, und auch, dass in diesem Kernbereich um den Sender der Abfall der Strahlenintensität am stärksten ist. (roter Bereich)

Per Definition, also einer Festlegung, die wir kritisch, und vorläufig bei < 1mikroWatt/m2 festlegen, beginnt der Nutzbereich, daher der Lebensraum für zeitweisen und dauerhaften Aufenthalt für die Algemeinbevölkerung. Handys funktionieren bis weit unter den Bereich der Versorgungsgrenze, die technisch bedingt durch die Empfindlichkeitssteigerung bei den Handys zunimmt, also dem gesamten grün gezeichneten Bereich. Durch diese Massnahme wird der Anwohnerschutz nach momentanen Wissen vorsorglich sichergestellt, und dies ohne technische Neuentwicklungen, ausschlieslich durch veränderte installationspraxis. In kleinen Versorgungsgebieten kann dazu zusätzlich die Ausgangsleistung des Senders deulich herabgesetzt werden. [ad#Linkblock]
Ein weitere Vorteil ist die gleichmässigere Feldbeschaffenheit im Versorgungsbereich, die Schwankungen zwischen hohen und niedrigen Pegel werden geringer sein, so dass das Feld „homogener“ ist.

Betreiber argumentieren dagegen, dass bei dieser Installationsart der Handynutzer stärker belastet wird, da sein Handy mit erhöhter Sendeleistung arbeiten muss, um den Sender zu erreichen und dadurch auch die Betriebszeit beeinflusst wird. Dies ist natürlich korrekt, aber bei aGSM irrelevant, auch wenn der Handynutzer sich durch die Technologie selbst belastet, und somit auch selbst verantwortlich ist.

Bei aGSM versucht das Handy nicht, Kontakt zum Sender aufzubauen. aGSM hat eigene Empfängeranlagen, und diese befinden sich direkt bei den Nutzern.

Die Empfänger können in Schulen, Kindergärten, Wohngebieten, einfach überall installiert sein, wo regelmässig Handynutzung zu erwarten ist. So können alle Handys mit geringen Sendeleistungen, auch erheblich unter den heute üblichen Leistungen, Kontakt zu diesen Empfängern halten, ohne den Nutzer stärker zu belasten, im Gegenteil kann dadurch die Belastung der Nutzer noch wesentlich verringert werden!

Dabei muss für die Gesamtbeurteilung bedacht werden, dass für die Handynutzung ein Grenzwert für den Körperteil Kopf von 2 W/kg gilt, heutige Handys teilweise mit weniger als 0,6 W/kg auskommen und die Strahlenschutzkommission bereits 1991 sicher wusste, dass Schädigungen ab 0,01 W/kg auftreten können!

(Quelle: Bundesanzeiger Nr. 43 vom 03. März 1992, – Veröffentlichungen der Strahlenschutzkommission, Band 24)

aGSM ist felxibel an die konkreten Bedingungen anpassbar und bietet vollflächige Versorgung, nicht nur in Ballungsräumen!

Die Weiterentwicklung des zweidimensionalen Kanalsystems in Form wabenförmiger Zellen ist bei aGSM um die dritte Dimension erweiterbar. Dadurch ist eine gestaffelte Abdeckung möglich.

Die Gesamtfläche wird von sehr hohen Standorten, mehreren Satelitten, oder durch andere Projekte (SkyChain; Uni Stuttgard) versorgt.

1. aGSM ist keine Pauschallösung, die an jeder Stelle auf gleiche Weise die Verbindung zwischen Nutzer und Sende-/Empfangsanlage herstellt. Je nach Nutzerdichte, und anderen lokalen Faktoren werden die Netze passend konzipiert. Die Versorgung erfolgt dabei auf mehreren, sich überlagernden Ebenen, und nicht nur rein zweidimensional, wie die bisherigen GSM- Netze mit ihrer Wabenstruktur.

2. aGSM bietet eine volle Flächenabdeckungen und kann damit erstmals auch ernsthaft für Sicherheits- und Katastrophenschutzanwendungen oder andere hoheitliche Aufgaben genutzt werden.

3. aGSM trennt die Sende- und Empfangsstation geografisch. Bisher stehen die Sende- und Empfangsanlagen an einem Ort gemeinsam. Somit ist die Belastung der direkten Umgebung zur Sendeantenne immer am höchsten, und wesentlich grösser als für den Handybetrieb nötig. Die Begründung der Betreiber lautet dafür, dass nur dann die Handys mit wenig Sendeleistung die Antennen ereichen können.
Bei aGSM ist die Empfangsantenne immer im direkten Umfeld der Nutzer, also auch mitten im Wohngebiet oder anderen sensiblen Bereichen.

Die Sendeantennen sind jedoch ausserhalb der sensiblen Bereiche an exponierten Standorten mit einer genau berechneten, standortbezogenen Sendeleistung und Schutzabstand.

Damit kann das Versorgungsgebiet mit einer vorherbestimmbaren, viel gleichmässigeren Netzabdeckung versorgt werden, und die Belastung der sensiblen Bereiche ist viele 10.000mal geringer als bei herkömmlichen Netzen.

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