Alternative Energie – die letzte Chance!

Seit 2007 ists in jedem Mund: Der Klimawandel hat die mediale Schwelle zur öffentlichen Diskussion durchschritten. Auch wenn Klimaskeptiker vieles verleugnen, erleben wir Wettersituation die häufiger extremer sind. Doch wie wird reagiert? Da ruft die Kanzlerin nach der Vorreiterrolle und wenn es für die deutsche Industrie konkretisiert werden soll, kommt die Rolle rückwärts. Aber die Umweltplakete für die PKWs wird eingeführt, Dämmstandards der Wohngebäude erhöht und neue Pflanzenölplantagen vernichten weitere Urwaldflächen, sogar Nahrungsmittel werden zur Energiegewinnung genutzt.

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Das Kombikraftwerk zeigt wie es gehen kann, ganz ohne Kohle- und Atomkraft. Info

Wo bleibt die Strategie zur Klimawende?

Anstatt die Chance zum energetischen Umbau dieser Gesellschaft aktiv anzugehen, wird weiter versucht, das alte Spiel des Bewahren und Beschützens zwischen Lobbyisten und Politikern auf Kosten der Umwelt, der Zukunftsfähigkeit und uns Bürger ausgetragen. Wann lösst sich die Verbindung der einen zu den „Kohleverstromern“ und die der anderen zur Atomkraftbauern auf? Haben wir sie dafür gewählt?

Wir wollen eine lebenswerte Welt für unserer Kinder, eine gerechtere Welt und Strategien, damit unser Lebensstandard umweltgerecht gewahrt bleiben und nachhaltig gelebt werden kann.
Update 7-08:

Inzwischen springt die Atomlobby auf den Zug des Klimaschutzes auf, als angeblich Co2 freie Energieform soll sie den Klimawandel stoppen. Englands Mr. Brown forderte 1000 neue Atomkraftwerke. Nun, das ist nicht nur kurzsichtig und sehr polemisch, sondern fahrlässig und dumm. Zum einen gibt es nur eine begrenze Menge verfügbaren Urans, das nach aktuellen Schätzungen und den heutigen AKWs noch rund 50-65 Jahre reichen soll. Somit wäre der Uranvorrat mit 1000 neuen AKWs innerhalb von rund 20 Jahren aufgebraucht.
Zum andern sind die Investitionen in AKWs pro Kilowatt Strom rund 5mal hoch wie in die regenerativen Alternativen. Die Uran- Förderung verseucht ganze Landstriche und verschlingt viel CO2 emittierende Energie. Dies macht ein AKW wirtschaftlich zu einem GAU, denn ohne die staatlichen Subventionen und mit der Einberechnung aller Kosten wäre auch heute bereits der deutsche Atomstrom deutlich teuerer als es der regenerativ erzeugte Strom ist.
Dazu kommt, dass es einen gefährliche Technik ist, die während des Regelbetrieb bereits grosse Mengen Radioaktivität in die Umwelt abgibt. Diese Steigerung der Strahlenbelastung in der Umwelt zeigt sich in den wachsenden Krebszahlen in der Bevölkerung. Die Lagerung der ausgebrannten Brennelemente ist bis heute noch nirgends geklärt. Die ach so tolle Wiederaufbereitung wie in Windscale/ Sellafield zeigt die ungeheuere Umweltbelastung dieser Technik. Bis an Kanadas Küsten sind die Reste des Mülls messbar.
Dies sind nur einige Punkte aus dem Regelbetrieb die einer Renaissance der Atomkraft entgegen stehen. Vergessen sollte auch nicht, dass die heutige Situation mit dem Terrorismus die AKWs eine potentielles Anschlagziel sind, und Bushs 9-11 zeigte, dass auch ein AKW jederzeit Ziel werden kann und so grosse Bevölkerungsteile radioaktiv verseucht werden können.
So ist die Atomkraft weder sicher, noch vernünftig und CO2 frei ist sich auch nicht. Das einzige was sie sicher ist, ist KEIN MITTEL zum Klimaschutz.
Ob bei den Kyoto – Zielen und der Diskussion um die Reduzierung des Kohlendioxid- Ausstosses der Industrie, der Beimischung von Bioethanol in die Fahrzeuge, die Bürger sollen die Lasten tragen, die Industrie soll davor möglichst bewahrt bleiben. Ja, sie verbraucht immense Mengen Energie, doch gerade dann muss dafür ein Verfahren entwickelt werden, die diese Mengen umweltgerecht zur Verfügung gestellt werden können. Sind wir Weltmarktführer? Sind wir einen Nation deren Potential in der Gedankenkraft der Ingenieure stecken soll oder Sklaven von Kohle, Gas und Öl?

Viele Möglichkeiten sind seit Jahrzehnten bekannt

Biogasanlage
Einfache Biogasanlage

und werden seit dem nicht angegangen, damit die Profite der traditionellen Marktteilnehmer gesichert sind. Ob Energieeinsparung oder der Erzeugungsbereich, es liegen ungenutzte Potentiale invielen Dingen.
Biogas aus Reststoffen, Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft in einer dezentralen Versorgungsstruktur scheitert nicht nur an den vier grossen Stromerzuegern, auch an den kommunalen Zweckverbänden, die lieber Geld umsetzen, als Ausgaben einsparen. Macht halt mehr her, viel auszugeben, die Kosten könnenja sozialisiert werden.

Neue Verfahren müssen gefördert werden!

Ob die hydrothermale Karbonatisierung, Biogas aus Abwasser und Müll oder Ethanol aus organischen Reststoffen, massenweise fallen verwetbares Stoffe an, die heute nur selten genutzt werden und oft kostenpflichtig entsorgt werden. Müll wird verbrannt, Abwasser mit grossem Energieaufwand gereinigt und das alles trägt wenig zur Energiewende oder der Einsparung von Klimagasen bei.

Reststoffe verwerten statt entsorgen!

Millionen Kubikmeter Abwasser, Gülle, Grüngut, Biomüll landen ungenutzt auf den Deponien. Dafür werden nun Mais und Getreide in den Biogasanlagen verstromt und die Wärme meist ungenutzt in den Himmel geblasen. In Mexico gibt es deshalb kaum mehr erschinglichen Mais für die Versorgung der Bevölkerung, bei uns treibt es die Lebensmittelpreise in die Höhe, doch zumindest verdienen einige landwirte nun wieder gutes Geld.
Es gibt ja dafür die kurzsichtige staatliche Förderung und ja es ist ein erster Schritt, doch der Weg ist lange und weshalb nach einem Schritt schon stehen bleiben, wennman gerade los gelaufen ist?
Im Sommer kann die Wärme zur Trocknung von Reststoffen verwendet werden, im Winter zum Beheizen von Wohnungen. Latentspeicher können die Wärme konservieren und wie meist ist es immer die Kombination aus vielen Verfahren die letztendlich Sinn macht. Doch werd enkt quer, wer hat Kompetenzen zu verknüpfen?

30 Minuten Sonnenenergie deckt den gesamten Jahresenergiebedarf dieser Welt!

unendliche Sonnenenergie

Am sinnvollsten ist es jedoch auch weiterhin, die solare Energie möglichst direkt zu nutzen, Wärme im Sommer für den Winter zu speichern und möglichst mehrfach zu nutzen. So kann in Gewerbegebieten die Strasse selbst ein Wärmekollektor sein, der Untergrund der Wärmespeicher und das erdkühle Wasser die Büros und Anlagen klimatisieren und im Winter wird es umgedreht genutzt, kann die Büros erwärmen, die Strassenoberfläche abtauen. Solche kombinierten Systeme rechnen sich mehrfach und ersparen viel Primärenergie in kurzer Zeit.

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